Comeniusprojekt

Die HS Amstetten Pestalozzistraße war gemeinsam mit Partnerschulen aus ITALIEN und SCHWEDEN an einem internationalen Projekt beteiligt.

Bericht von unserer Arbeit am EU-Projekt (Kristian Ornazeder, Hans Martin Gruber)

Nach erfolgreicher Suche eines geeigneten Grundstückes wird mit der Arbeit begonnen. 
Das Grundstück wird vermessen und eingeteilt. Ein Plan wird von den Schülern mittels Computerunterstützung gezeichnet. 
Das Grundstück ist westlich von Amstetten vor Greinsfurth am Ufer der Ybbs gelegen 
und umfasst auch den Uferbereich.

Unsere Arbeit teilt sich in 3 Bereiche ein:
1.)    Anlegen einer Kulturfläche
        Da unser Feld sich noch im Urzustand befindet, wird es gerodet.
        Die Schüler entfernen Steine, Wurzelreste, ebnen mit dem Rechen ein.
        Das Feld wird eingezäunt und für die Probesaat parzelliert.
        35 Samensorten vom Unkrautsamen, Hirse, Hornklee, Luzerne,
        verschiedene Kürbisarten, Maissamen bis hin zu Speisekartoffel
        werden gesät.     

2) Erkunden und Erforschen des Uferbereiches unseres Projektgebietes

a)    Beobachtung und Besprechung des Flußbettes
       Großflächige Tonschieferablagerungen, Tonschieferplatten lassen sich leicht spalten.
       Wenig Schotterablagerungen!
        In Ufernähe wird mit Auftreibskörpern das Kehrwasser nachgewiesen.

b)    Erkundungsgang 100m auswärts. Stellen für Wasserproben werden gesucht.
        In einer Probe findet sich ein Bachflohkrebs, bei einer anderen eine Köcherfliegenlarve.
        Der Uferschlamm ist sehr dicht und augenscheinlich nicht belebt.

c)     Wir dringen tiefer in den Uferbereich ein durch dichtes Brennessel - Gestrüpp.
        Die Brenneselstauden werden auf Raupen untersucht.
        Zum Bestimmen und Ausstellen in der Klasse werden Zweige von Sträuchern
        und Bäumen abgeschnitten:
        Bäume: Feldahorn, Bergahorn, Esche, Silberweide, Erle, Kastanie, Traubenkirsche
        Sträucher: Holunder, Spindelbaum, Hartriegel, Schneeball
        Kräuter: Beinwell, Taubnessel, Vergissmeinnicht, Wiesenkerbel, Bär-Lauch, Hahnenfuß,..
          
  Wasserdurchflussmengenmessung - Näherungsverfahren

Bei Niedrigstwasserstand der Ybbs (wegen der Begehbarkeit des Flussbettes) wird über den Fluss ein Seil in 50cm über der Wasseroberfläche gespannt. Im Abstand von je 1m wird die Wassertiefe mit Hilfe eines Messstabes und Massbandes ausgelotet. (Flussbreite an der Messstelle: 38m)

In der GZ-Stunde zeichnen die Schüler das Querschnittprofil des Flussbettes.

Für die Berechnung der Wasserdurchflussmenge Q müssen aber auch Strömungs- geschwindigkeitsmessungen im einfachen Näherungsverfahren durchgeführt werden. Verwendete Arbeitsgeräte: Stoppuhr, Maßband, Auftriebskörper (Sektkorken, Filmdose)

Es werden mehrere Messungen (5m Abstand) in der Breite durchgeführt.

Die Länge der Messstrecke beträgt 3m.